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Skifahren im Frühling – ein Genuss

Viele werden sich denken, dass es langsam zu warm ist zum Skifahren, dabei ist es gerade im Frühjahr wunderschön.
Auf der Zugspitze herrschen momentan Spitzenbedingungen bei traumhaftem Wetter und die Pisten sind weitgehend leer.

Auch im Ort selber ist es relativ ruhig und entspannt, da der große Ansturm erst in den Osterferien kommen wird.

Wir haben das -ganz selbstlos natürlich :yes: – letztes Wochenende für sie getestet und haben ein paar bewegte Bilder davon mitgebracht.

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Zugspitze und Kultur

So…ich habs am Samstag tatsächlich das erste Mal diese Saison geschafft auf die Piste zu kommen! 😉
Ich war mit meiner Mama und meinem Freund auf der Zugspitze.
Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und super Bedingungen…naja…gegen mittag ist es zu warm geworden, da war der Schnee dann nicht mehr das Wahre.

Schwiegermuttter mit Schwiegersohn ;)Der tollste Freund der Welt

Leider bin ich, weil ich heroisch einem kleinen Kind ausgewichen bin, dass mich erst geschnitten hat und dann vor mir hinfiel* auch hingefallen und hab mir so richtig wehgetan am Schienbein und am Knie.
Nach zwei weiteren Abfahrten musste ich aber Pause machen, weils dann immer mehr weh getan hat und auch die Kraft langsam nachgelassen hat.
Die Mama uns ich sind also schon mal Voraus ins Sonnalpin zum essen, weils eh schon halb 1 war und mein Freund ist kurz danach nachgekommen.
Nach dem Essen hats dann aber total zugezogen und unsere Kräfte waren auch nicht mehr wirklich vorhanden und nach 1 1/2 Stunden in der warmen Stube war der Auftrieb auch nicht mehr so toll…wir sind dann mit dem 3 Uhr Zug wieder ins Tal.

Dann gings erstmal unter die heiße Dusche wegen meinem Knie und so. Hat echt gut getan!

Abends mussten wir uns nochmal aufraffen rauszugehen…für ein kulturell und intellektuell sehr hochwertiges Erlebnis.
Durch A.’s Ex haben wir damals vor Jahren alle eine CD von Shurano bekommen und waren alle total begeistert!
Dann kamen die am Samstag nach GAP und wir mussten natürlich unbedingt da hin!
Was wir nicht wussten ist, dass die lauter spanische Gedichte vertonen und der Cheffe von denen ein richtiger Klischeekünstler ist! Der schwebt glaub ich abseits der Bühne in seiner eigenen Welt und lebt für seine Kunst! 😉
Aber es war trotzdem ein toller Abend, auch wenn die Gedichte teilweise sehr strange waren (was wie ich hoffe, nur der schlechten Übersetzung geschuldet ist)
Gesungen wurde ja in spanisch…zum Glück!
Dann war noch eine Tänzerin dabei, die ich sehr faszinierend fand! Wie kann man denn seine Füße so schnell im Takt bewegen ohne hinzufallen??? *amkopfkratz*

Die „Band“ war überhaupt total interessant.
Ein supertoller Cellist, der in seiner Freizeit sicher eine Apocalyptica.-Tribute-Band hat, aber in Anzug und Brille auf der Bühne sitzt und total leidenschaftlich sein Cello bearbeitet.
Ein aussergewöhnlicher Flamencogitarrist (der Cheffe), der wahnsinnig gut ist und bei dem Genie und Wahnsinn näher zusammen liegen, als ich es für möglich gehalten hab.
Ein total unleidenschaftlicher, langweiliger, böse schauender Bassist, der mit seinem Contrabass in der dunklen Ecke stand und ausgeschaut hat, als wenn ihm grad jemand in den A… getreten hätte…ABER er war gut!
Ein total stockschwuler, arroganter Percussionist, der aber ein genauso guter Musiker war, wie die anderen!
und
Eine Flamencotänzerin, die auch für Background-Gesänge und Kastagnetten klappern zuständig war
Jeder für sich ein Exzentriker und Genie, aber in der Summe toll! 😉

Gestern waren wir noch bei meiner Mama beim Kaffeetrinken, weil meine Schwester der Oma und Tante endlich den „neuen“ Freund vorstellen musste und der meinte, dass es ihm lieber wär, wenn der A. auch da wäre. Der hat sich ja schon eingelebt und dann ist der M. sich nicht so ausgeliefert vorgekommen 😉
War aber dann ganz

* okokok…ist ja gut…da war kein Kind…bin ganz allein hingefallen, weil ich einen Huckel übersehen hab…aber das andere hört sich besser an…aber psssst